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Es war Global Draw, das als erstes serverbasierte Spiel-Terminals bei den Buchmachern an den Highstreets einführte, was einen tiefgreifenden Einfluss auf den Markt hatte.

Dies hat es SG Gaming ermöglicht, Spiel-Lösungen zu entwickeln, die alle Erwartungen übertreffen und Hardware, Technologie und Inhalte für eine nahtlose und profitable Spiel-Lösung bereitstellen.

Das könnte bedeuten, je nach den Bedürfnissen des Kunden ein eigenständiges Produkt oder eine komplette und vollständig vernetzte Lösung zu produzieren.

Diese werden von Spieltiteln aus der SG-Bibliothek unterstützt und arbeiten auf einem serverbasierten Spielsystem, das direkt mit dem Verwaltungssystem des Kasinos verbunden ist und eine nahtlose Lösung bietet.

Sie betreiben derzeit eine Reihe verschiedener Terminals, die Sitzoptionen, hochauflösende Touchscreens und Wett-Terminals mit kleinem Formfaktor umfassen.

SG Gaming ist Teil des Konglomerats Scientific Games, das Spielautomaten-Produzenten wie WMS und Bally, einige der am meisten verehrten Namen in der Spielautomaten-Branche, besitzt und betreibt.

SG Gaming ist von der britischen Glücksspiel-Kommission lizenziert und erfüllt alle Bedingungen dieser Lizenz.

Während ihrer langen und glanzvollen Geschichte auf dem britischen Markt waren Barcrest immer wieder Innovatoren. Sie waren das Unternehmen, das 5-Walzenspiele auf dem britischen Markt einführte und Brettspiel-ähnliche Breakout-Bonus-Funktionen schuf.

Die Bibliothek von SG Gaming enthält auch Inhalte von WMS, einem weiteren Unternehmen, das seine Wurzeln fest im landgestützten Kabinett-Spiel hat.

Ein und derselbe Spielautomat kann in verschiedenen Iterationen angeboten werden, darunter Spielautomaten und Kabinettspiele.

WMS-Spielautomaten haben ein einzigartiges ästhetisches Gefühl mit einem skurrilen visuellen Stil, der am besten in Spielautomaten wie Black Knight und The Cheshire Cat zur Geltung kommt.

Eine der aufregendsten Innovationen von SG Gaming ist die Einführung von Premium Play-Spielen, die in landgestützten Kasinos angeboten werden.

Es gibt vier verschiedene Funktionen: Mini-Walzen, Vollbild-Walzen, Dreh-Chance und Einzel-Dreh. Ökonomische Reparaturversuche können nur im Gegenteil dessen enden, was angestrebt wurde.

Die LINKE sollte sich deshalb nicht an der Ausarbeitung eines Einwanderungsgesetzes beteiligen, das immer in eine Separierung von realen Menschen in nützliche und unnütze MigrantInnen münden wird und schon kurzfristig nur durch Polizeistaatsmethoden umgesetzt werden kann.

Auch ein solches Flüchtlingsbegrenzungsgesetz ist kurzfristig nur durch Polizei und Militär umzusetzen. Wie der Kapitalismus funktioniert und was im Zentrum linker Aufklärung und Widerstandspraxis stehen muss, dazu im Folgenden ein paar Ideen.

Das Kapital hat immer und überall Interesse an billigen Arbeitskräften. Deswegen sorgt es bewusst dafür, dass sich der Wert der Ware Arbeitskraft und davon abgeleitet der Preis, also die Löhne der Arbeitskraft nicht wirklich ausgleicht.

Weder zwischen Männern und Frauen, noch zwischen Stadt und Land, noch zwischen Jung und Alt, noch zwischen BerufsanfängerIn und erfahrenen Arbeitskräften und schon gar nicht zwischen europäischem Zentrum und Peripherie und überhaupt schon gar nicht zwischen den armen Ländern und den reichen.

Damit diese Spaltungsversuche des Kapitals minimiert werden, sind die ArbeiterInnenbewegung und die Linke schon immer für eine weitest gehende Freizügigkeit der Arbeitskräfte und eine Abschaffung aller Grenzen eingetreten nicht nur der, zu deren Übertritt ein Pass benötigt wird.

Es waren immer die rechten Kräfte in der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung, die diese Kampf um weltweite Mobilität und die Willkommenskultur gegenüber EinwandererInnen zu unterlaufen versucht haben.

Dass Grenzenlosigkeit und Weltoffenheit für das Kapital schon seit langem existiert, ist so unstrittig, wie die gleichzeitigen Versuche des Kapitals, dennoch immer wieder Extraprofite und politische Vorteile im Konkurrenzkampf durch nationale Sonderregelungen und Protektionismus zu erzielen.

Die Unterschiede in den Löhnen liegen deshalb nicht daran, dass die eine Arbeitskraft weiblich ist, oder aus Ostfriesland stammt, oder aus Bangladesh oder Syrien, oder dass sie jünger ist — sondern einzig und allein daran, dass es dem Kapital gelingt, sie billiger zu machen.

Linke Politik muss deshalb eine weitest mögliche Einheitsfront schmieden, um diese Entwertungs- und Spaltungspolitik des Kapitals zu durchbrechen.

In dieser Frage sind alle auf der gleichen Seite der Barrikade: Der türkische Produktionsarbeiter, die kurdische Büglerin, der ägyptische Arzt, die Praktikantin aus Oberammergau, der Leiharbeiter aus Berlin und die Arbeitsmigrantin aus Portugal.

Ihre Nationalität hat mit der ökonomischen Ungleichbehandlung nichts tun. Gleichwohl versuchen das Kapital und seine Medien alles, das Gegenteil in die Köpfe der Menschen zu zwingen.

Die armen Länder unterliegen seit Jahrhunderten einer ökonomischen Ausplünderung und Zurichtung. Die Kolonialisierung; der Sklavenhandel; die Ausbeutung der Rohstoffe mit der entsprechenden Verzerrung der gesamten gesellschaftlichen Entwicklung; nicht die Abwerbung, sondern die ökonomische Verdrängung und Anziehung von Fachkräften; und heute vor allem der ungleiche Tausch unterschiedlich wertiger Waren führen zu einer permanenten ungleichen, aber immer mehr auch kombinierten Entwicklung.

Die Armut ist organisch weltweit mit dem Reichtum verknüpft. Wie Jean Ziegler sagt, kommt es heute weniger darauf an, den armen Ländern mehr zu geben, als ihnen weniger wegzunehmen.

Dennoch ist eine weltweite gigantische Umverteilung Teil und Ergebnis einer aktuellen linken Politik für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung.

Die Antwort der Linken kann darauf nur eine umfassend politische Antwort sein: Erstens konsequent internationalistisch, für weltweite Umverteilung von Reich nach Arm.

Drittens, Kampf für das Recht auf internationale Mobilität der Arbeitskraft, weil dies unerlässlich ist, zum Ausgleich des Wertes und weil das Kapital schon lange international ist und überall offene Grenzen hat.

Es gibt heute 65 Millionen Flüchtlinge. Die Ursachen sind Krieg, Freihandel und Klimazerstörung. Die Ursachen sind nicht: Dunkle Haut und schwarze Haare, Religion, nicht-deutscher Pass, Alter, Geschlecht oder Dienstalter.

Die Ursachen sind also allesamt mit Name und Adresse zu benennen: Nicht Staatsversagen, nicht Lug und Trug, sondern die kapitalistische Normalität und Eigentumsordnung.

Linke Politik kann das nicht reparieren, sondern nur anprangern und eine grundsätzliche Opposition gegen die kapitalistischen Strukturen aufbauen.

Wenn von diesen 65 Millionen ein paar — und wir alle wissen, dass es nicht die ärmsten Schweine sind — nach Deutschland kommen, Dann sind sie alle willkommen.

Wir fragen nicht nach ökonomischer Nützlichkeit. Stattdessen nehmen wir sie als politische Subjekte und ganze Menschen ernst und versuchen, sie als Bündnispartner in unserer Einheitsfront gegen das Kapital einzubinden.

Das Geld für eine menschliche und solidarische Aufnahme dieser Menschen ist allemal da. Sie ruft nach mehr Staatskontrolle und Polizei und mobilisiert alte nationalistische, völkische, identitäre und rassistische Vorurteile.

Teilweise gelingt es der Rechten, hegemoniale Positionen im gesellschaftlichen Diskurs zu besetzen, insbesondere bei jungen Menschen, die sich berechtigt Sorgen um die Zukunft im Kapitalismus machen.

Linke Politik muss aufgrund dieser politischen Verhältnisse nicht nur ihre Anstrengungen verdoppeln, die Menschen ausführlich und genau über die wirklichen Verhältnisse und das Funktionieren des Kapitalismus aufzuklären, sondern sie muss ihre Worte und Begriffe, die Assoziationen und Schlussfolgerungen sehr sorgfältig überprüfen und korrigieren, wenn sie Gefahr laufen, mit dem rechten Diskurs gemein zu werden.

Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons. Abgelegt unter Flucht und Zuwanderung , Kriegspolitik , P.

Es gibt auch noch eine Gruppe zwei und drei, sie betrifft Menschen, die nicht ganz so furchtbar drangsaliert worden sind wie die Einser. Die hat man als Kinder zu Schweinen in den Stall gesperrt.

Sie wurden von Lehrern, Nachbarn und Psychologen Abschaum genannt. Sie sind geschlagen und zum Beispiel mit einem Bügeleisen verbrannt worden.

Manche von ihnen wuchsen in Irrenanstalten auf, und das nicht etwa, weil sie eine Behandlung benötigt hätten. Und Besatzer. Sie sind Kinder des Zweiten Weltkrieges.

Ihre Haare hat sie zu grauen Stoppeln rasiert, ungenau, seit Jahren schon, als hätte sie sich dafür entschieden, das Frausein sein zu lassen.

Glitzernde Pailletten auf dem gelben Oberteil. Graue Jogginghose. Er tritt aufs Gaspedal, entfernt sich von den grauen Blocks in Sarpsborg an der Peripherie des Osloer Vorstadtsaumes.

Heute soll Gerd einen schönen Tag haben. Andersen und Lengfelder wirken wie Freunde, sind es aber nicht. Er ist 76 Jahre alt und sie Manchmal bringt er sie zum Lachen.

Sie klingt dann, als hätte sie einen dreckigen Witz gehört. Andersen und Lengfelder kennen sich überhaupt nur wegen ihrer Väter und weil sie in einem Land aufgewachsen sind, dass Kinder wie sie verachtete.

Sie sind Teil des nationalisozialistischen Lebensborn-Programms, einem Verein der Nazis. Heinrich Himmlers Projekt, um die arischen Rasse zu verbreiten.

Zwischen 8. Einige hundert von ihnen haben sich vor langer Zeit in einem Verein zusammengeschlossen. Weil sie eine Entschuldigung erwarten, von denjenigen, die sie als Kinder eingeschlossen, geschlagen, missbraucht haben: Lehrern, Ärzten, Eltern, Nachbarn.

Und vom norwegischen Staat. Wird es ja auch bald. Die Kinder der Deutschen werden alt. Und deshalb immer weniger. In Norwegen gingen die Nazis weniger strategisch vor.

Einer der ersten Fälle wurde im Sommer bekannt — eine Norwegerin, schwanger von einem Soldaten. Die Wehrmacht musste sich damit befassen, um eventuelle Vaterschaftsklagen abzuwenden.

Also begannen die Deutschen in Norwegen Geburtsheime einzurichten und Unterhalt zu zahlten, wenn die Väter an der Front waren. Die Besatzung Norwegens dauert vom Frühjahr bis zum Zusammenbruch des Nazi- Reichs fünf Jahre später an.

Hunderttausende Wehrmachtsoldaten waren in diesem Zeitraum im besetzten Norwegen stationiert, um die See- und Landgrenzen gegen die Kriegsgegner abzusichern.

An manchen Orten lebten die Deutschen so lange, dass sie in Privathäusern einquartiert wurden und ein ziviles Leben genossen. Nach dem Krieg versuchten die Norweger, die Zeit der Besatzung aufzuarbeiten, diejenigen zu finden, die ihr Land verraten hatten.

Frauen berichteten von Übergriffen, bei denen ihnen Männer die Haare schoren, ausrissen. Sie verloren ihre Arbeit. Vor allem in den ersten Wochen nach Kriegsende wurden sie verhaftet und interniert, weil sie sich mit deutschen Männern eingelassen hatten.

Der Staat bemühte sich zu klären, wer für die Kinder der deutschen Soldaten zuständig ist: Norwegen oder der Trümmerhaufen des Deutschen Reichs? Eine eigens eingerichtete Kommission kam zu dem Schluss: Norwegen.

Trotzdem verloren manche Kinder die norwegische Staatsbürgerschaft, zeitweise wurde erwogen, sie nach Deutschland abzuschieben, dann verhandelt, sie allesamt nach Australien zu verschiffen.

Die Kinder der Deutschen galten als defekt, erblich belastet und gestört, das sagten Ärzte, Psychologen, Journalisten öffentlich — und genauso. Es ist ein Sonnabend, Händler haben Stände mit Trödel vor den Häusern aufgebaut, die aussehen wie Kulissen eines Heimatfilms.

Gerd Andersen läuft wie zusammengesackt und so langsam, als müsste sie es sich abringen, überhaupt vorwärts zu gehen.

Nur einmal bleibt sie vor einer Puppe stehen. Ein altmodisches Modell in einem Rüschenkleid. Ob sie ihr gefällt? Den kennt er aus dem Eisenbahnmuseum, sagt er, den anderen von Konzertabenden, die sie gemeinsam veranstalten.

Und dann sind da auch noch seine Buchprojekte, die Malerei, der Spielfilm und der syrische Vermieter, deren Familie er bei Behördengängen hilft.

Gerd Andersen sagt über ihr Leben: Womit habe ich das verdient? Hab ich das vielleicht verdient? Ich bin ein Kind der Schande.

Ein Foto, darauf ein junger Mann, blondes gescheiteltes Haar und kurze Uniformhosen, aufgenommen wahrscheinlich in Italien. Er hat ihr einen Verlobungsring geschenkt.

Sie hat ihm versprochen, nach dem Krieg nach Deutschland zu kommen. Seine Mutter heiratet einen anderen Mann, einen Norweger, der das Kind des Deutschen nicht um sich haben will.

Eines Tages liest die Mutter eine Anzeige in der Zeitung: Junge gesucht, schreibt da ein Bauernpaar. Er hat Glück, sie sind gut zu ihm, sie wollen ihn sogar adoptieren, aber seine Mutter lehnt ab.

Später muss er zu einer anderen Familie ziehen, dann in ein Heim, zurück aufs Land, manchmal lebt er bei seiner Mutter. This was the first Lebensborn home established outside Germany.

The National Archives of Norway, Abteilung Lebensborn, box , Photographs from a Lebensborn home, Hurdal Verk.

Photos from Lebensborn birth houses in Nazi German occupied Norway during World War II. Riksarkivet National Archives of Norway Flickr Commons.

Die Sache mit dem Trainingsanzug reicht aus, um zu verstehen, wie in der Sportwelt bestraft wird. Die russischen Athleten, die in Pyeongchang antreten dürfen, werden zwar weder ihre Hymne hören noch ihre Fahne sehen.

Das ist, selbst in diesem sporthistorischen Moment der Niederlage , noch ein kleiner russischer Sieg. Am Mittwoch sollen wieder ausreisepflichtige Afghanen nach Kabul abgeschoben werden.

Doch auch dieses Mal werden viele der vorgesehenen 50 Plätze frei bleiben. Das war auch bei den bisher sieben Sammelflügen seit letztem Dezember der Fall, weshalb das bayerische Innenministerium in einem Bericht der WELT AM SONNTAG zuletzt schwere Vorwürfe gegen den Flüchtlingsrat erhob.

Die Mehrheit der SPD-Wähler lehnt dies ab. Laut Ergebnis des SPON-Wahltrends, den das Umfrageinstitut Civey wöchentlich für Spiegel Online erhebt, sprechen sich 56 Prozent für eine Minderheitsregierung aus.

Nur 28 Prozent der befragten SPD-Wähler würden eine erneute GroKo unter der Führung von Angela Merkel befürworten. Anders sind die Razzien am Dienstagmorgen gegen 25 Objekte in acht Bundesländern nicht zu erklären.

Verwundern muss vor allem der genannte Hauptanlass für die Hausdurchsuchungen: eine Demo am Rondenbarg. Das Bündnis lädt am Sonntag, Dezember, um Die Veranstalter rufen dazu auf, die Menschenrechte gegen den umgreifenden Rechtspopulismus zu verteidigen.

Am Ende landeten 17 von ursprünglich 92 Kandidaten auf der schwarzen Liste derjenigen Staaten und Steuern erhebenden Gebietskörperschaften, die nicht mit der EU im Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerumgehung kooperieren.

Auf der Liste stehen Namen, die einschlägig bekannt sind als Komplizen der Steuerhinterzieher, wie etwa Panama , wo viele Briefkastenfirmen ansässig sind.

Es gibt Länder wie Tunesien, Namibia und die Mongolei, die bislang allenfalls Insidern als Steueroasen bekannt sein dürften.

Die Bundesregierung will abgelehnte Asylbewerber mit einer zusätzlichen Prämie von bis zu Euro zur freiwilligen Ausreise bewegen.

As a work of the U. Erstellt von DL-Redaktion am 5. Die meisten dieser afrikanischen Multimillionäre kopieren die Gepflogenheiten ihrer illustren Kollegen im Rest der Welt, wie beispielsweise Kapitalflucht in westliche Hauptstädte.

Doch es gibt auch immer mehr Reiche, die es besser machen wollen und den sogenannten Afrikapitalismus unterstützen, der traditionelle Handelspraktiken der Solidarität miteinbezieht.

Auch die Anzahl der Milliardäre ist gestiegen. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes sind es 25, die Zeitschrift Ventures spricht sogar von Letztere behindern mit ihrer Schwerfälligkeit seit Jahrzehnten die Entwicklung des Kontinents.

Obwohl in Afrika nach wie vor Massenarmut herrscht siehe die nebenstehende Grafik , profitiert eine wachsende Zahl von Afrikanern von der Dynamik des Afrikapitalismus.

In einzelnen Ländern und Regionen, aber auch auf dem ganzen Kontinent erleben afrikanische Unternehmen und Privatbanken einen Aufschwung, von Dangote Cement und der Guaranty Trust Bank in Nigeria über die RMB Holdings und Standard Bank in Südafrika bis zu der marokkanischen Attijariwafa Bank.

Ausländische Staaten und Konzerne reagieren jedoch noch verhalten, weil sie sich nicht vorstellen können, dass die neuen Milliardäre allein das schwere Erbe der ungleichen Entwicklung zwischen Nord und Süd überwinden können.

Denn die meisten dieser Vermögen stammen aus dem ertragreichen Ressourcen- oder Dienstleistungssektor Bergbau, Banken, Telekommunikation, Energie und berühren nicht die strukturellen und strategisch wichtigen Bereiche wie Industrieproduktion oder Infrastruktur.

Und doch mehren sich die Stimmen, die eine Umkehr der Verhältnisse prognostizieren, insbesondere unter denjenigen, die diese Umkehr herbeiführen sollen.

Der ultramoderne Sitz von Heir Holdings liegt im reichen Stadtteil Victoria Island am Ufer der Lagune von Lagos. Hier empfängt Tony Elumelu, Sohn einer nigerianischen Gastwirtin und heute an Elumelus polyglotte Assistenten haben in London, Toronto oder New York studiert.

Wir verdienen Geld, sicher, aber wir sind zuallererst Afrikaner und wollen gemeinsam die Ungleichheiten in unseren Ländern bekämpfen.

Elumelu ist Christ und Angehöriger der ethnischen Gruppe der Ibo. Er arbeitete zunächst im Finanzsektor und wurde in den er Jahren, mit 33 Jahren, der jüngste Geschäftsführer in der Geschichte der Standard Trust Bank, die unter seiner Leitung zu einem der fünf nigerianischen Spitzenunternehmen aufstieg.

Mit der Übernahme der UBA zehn Jahre später nahm seine Karriere eine rasante Entwicklung. Zwar munkeln einige, dass er seinen Erfolg seinen guten politischen Beziehungen verdanke, aber bisher trübt kein Skandal seinen Ruf.

Er war es auch, der den Ausdruck Afrikapitalismus prägte, erstmals erwähnt in einem Manifest aus dem Jahr Das Erfolgsrezept?

Ende gründete Elumelu eine private Stiftung, deren Zweck die Finanzierung innovativer Unternehmen in Afrika ist. Zehn Jahre lang stehen Millionen Dollar zur Verfügung, aus denen jährlich afrikanische Start-ups in so unterschiedlichen Branchen wie Gesundheit, Bildung oder Landwirtschaft gefördert werden.

Den Zuschlag für Mittel aus der Stiftung erhielten in jüngster Zeit meist Kenianer und Nigerianer, aber auch Jungunternehmer aus Senegal, Burkina Faso und Marokko.

Afrika müsse aus eigener Kraft und mit seinen eigenen Mitteln zurechtkommen, ohne die internationale Bevormundung von privater und öffentlicher Seite, die den Kontinent bisher blockiert habe, sagt Elumelu.

Aber worin besteht der Unterschied zum angelsächsischen Prinzip der Philanthropie, wo Unternehmen und vermögende Privatleute Stiftungen gründen, um ihr Image zu pflegen oder Steuervorteile auszuschöpfen?

In Afrika haben die Staaten nicht die gleichen Mittel wie der Westen, um alle Erfordernisse der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zu schultern.

Motsepes Karriere begann in einer Anwaltskanzlei. Dort spezialisierte er sich auf Bergbaurecht. Ende der er Jahre erwarb er Goldminen — zu einem Zeitpunkt, als der Goldkurs fiel.

Erst mit der Unterzeichnung der Charta über das Black Economic Empowerment BEE begann sein rasanter Aufstieg. Dank seiner Verbindungen zum ANC errichtete Patrice Motsepe sein Imperium.

Aber zu den Entwicklungsperspektiven des Landes trägt die Branche kaum etwas bei. Anfang übertrug Motsepe die Hälfte seines auf 2,65 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens als Schenkung an eine Stiftung, die seinen Namen trägt.

Das Geld von Patrice Motsepe wird nicht wie so oft über US-Stiftungen verteilt, die nach solchen Partnerschaften gieren, sondern von einem auserwählten Beraterkreis afrikanischer Persönlichkeiten aus Kirche Motsepe war Student an einer südafrikanischen katholischen Privatschule und Zivilgesellschaft.

So hat die Motsepe-Stiftung zum Beispiel das Projekt von Luvuyo Rani gefördert. Ranis Unternehmen unterhält in der Kapprovinz vierzig Schulungszentren, in denen jährlich über Menschen ausgebildet werden.

Map of Trans-African Highways based on data to I, Rexparry sydney. The Grand Mosque in Nouakchott. Initsogan — Own work. Andres de Wet — Own work.

Solche gelten als grob fahrlässig und ein Einsatz in dieser Form ist nicht mehr zeitgemäss. Juni findet in Genf eine Tagung der Foundation Brocher , die Forschung im Bereich Humanistik und Gesellschaft vorantreibt, statt.

Am Event mit dem Titel Cybersecurity Challenges in Healthcare — Ethical, Legal and Social Aspects wird Marc Ruef zugegen sein und einen Vortrag zur Sicherheit von Medizinalgeräten halten.

Dabei werden unsere aktuellen Forschungsresultate aufgezeigt, wie zum Beispiel die jüngst durch uns publik gemachten Schwachstellen in vernetzten Infusionspumpen.

Dabei konnten wir eine Reihe von 0-day Schwachstellen, die bisher noch nicht bekannt waren, ausfindig machen.

Heute konnte eine erste dieser kritischen Schwachstellen in einer Infusionspumpe der Firma B. Braun veröffentlicht werden.

In Zusammenarbeit mit scip AG konnte der Hersteller einen Patch zur Verfügung stellen, wodurch ein zukünftiges Ausnutzen der Schwachstelle verhindert werden kann.

Wir bedanken uns bei den US-amerikanischen Behörden — allen voran dem ICS - CERT -, die uns bei der koordinierten Veröffentlichung dieser Schwachstelle unterstützt haben und uns auch bei den noch ausstehenden Advisories unterstützen werden.

Den Transaktionen auf bekannte Bitcoin Wallets lassen darauf schliessen, dass die Urheber ein gutes Geschäft gemacht haben.

Nicht nur daraus lässt sich ableiten, dass dies nicht die letzte gross angelegte Kampagne dieser Art sein wird. Umso wichtiger, Sicherheit auf ganzer Linie zu implementieren und interne Grabenkämpfe im Sinne einer sicheren Umgebung beizulegen.

Genau mit diesen Themen setzen wir uns in der aktuellen Ausgabe des scip Monthly Security Summary auseinander, um solide Grundlagen für eine nachhaltige Sicherheit schaffen zu können.

Mai hielt Marc Ruef am IT-Security Inside Event im Hotel Widder einen Vortrag zum Thema Cybercrime. Der Journalist Jens Stark war an diesem anwesend und diskutiert in seinem Beitrag auf PCtipp.

Dabei geht er auf die grundlegende Struktur des Darknets und den Markt für Exploits ein. Unsere Spezialisten haben den Journalisten von verschiedenen Fernsehsendungen, Tageszeitungen und Online-Portalen Rede und Antwort gestanden.

Unter anderem wurde gestern Abend ein Interview in der Sendung 10vor10 auf Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. Und es ist ein Interview, geführt vom Journalisten Raffael Schuppisser, in der Aargauer Zeitung erschienen.

Zu diesem Zweck wurde Marc Ruef als Experte durch den Journalisten Tobias Bolzern beigezogen, um im Interview die Hintergründe von WannaCry zu diskutiert.

Dabei wird auf den identifizierten Killswitch eingegangen und über die Schuldfrage diskutiert. Mai die Frühjahrstagung und Generalversammlung von procure.

An diesem Event wird unter anderem Marc Ruef einen spannenden Vortrag zum Thema Darknet halten und aufzeigen, wie sich im digitalen Untergrund bewegt wird.

Der Eintritt für Mitglieder kostet CHF und für Nichtmitglieder CHF Anmeldungen sind auf der Webseite möglich. Einige technische Hintergründe zum Vortrag wurden in einem Fachartikel publiziert.

Die Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift wird von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft in Zürich herausgegeben und setzt sich mit militärischen sowie geopolitischen Themen auseinander.

Die Kolumne von Marc Ruef diskutiert die Themen Cybersecurity im Allgemeinen und Cyberwar im Speziellen. Dabei werden aktuelle Geschehnisse diskutiert und Voraussagen zu zukünftigen Ereignissen gemacht.

Mai findet im Widder Hotel in Zürich das 17te IT-Security Inside von Avantec statt. Neben Carla Del Ponte, ehemalige Chefanklägerin UN-Kriegsverbrechertribunal, wird auch Marc Ruef einen Vortrag halten.

In diesem geht er auf den aktuellen Stand von Cybersecurity sowie die kommenden Gefahren von Cybercrime ein. Einige Details zum Thema wurden in unserem Fachbeitrag zusammengefasst.

Dabei wird Einblick in den digitalen Untergrund gewährt, wie sich dieser strukturiert und organisiert. Technische Hintergründe finden sich in den bisher publizierten Fachbeiträgen.

Mai im Fourpoints by Sheraton erneut den Broker-Event durch. An diesem wird unter anderem das Thema Cybersecurity diskutiert, wobei Marc Ruef ein Vortrag halten wird.

Dabei wird er die kommerziellen Hintergründe der professionalisierten Computerkriminalität aufzeigen und Einblick in das Netzwerk illegaler Aktivitäten geben.

Dabei wurde Marc Ruef durch den Journalisten Lorenz Keller interviewt. Durch den erweiterten Mechanismus kann sowohl Komfort als auch Sicherheit gewonnen werden.

Das ungekürzte Interview lesen Sie hier. Sondern Sicherheit erfordert das Erdenken, Umsetzen und Prüfen der etablierten Prozesse.

Dazu gehören einerseits Corporate-, IT- und Security-Governance aber auch sichere Entwicklungsprozesse , wie sie zum Beispiel mit SDLC eingeführt werden können.

Genau mit diesen Themen setzen wir uns in der aktuellen Ausgabe des Monthly Security Summaries auseinander, um solide Grundlagen für eine nachhaltige Sicherheit schaffen zu können.

Im Interview mit dem Journalisten David Nägeli geht Stefan Friedli auf die Möglichkeiten von Angriffen und die Notwendigkeit eines Schutzes entsprechender Karten und Ausweise ein.

Im Interview mit dem Journalisten Andreas Hauri erläutert Marc Ruef den Sachverhalt, setzt ihn in Relation und zieht Parallelen zur Situation in der Schweiz.

Darin erläutert der Journalist Lorenz Keller die Gefahren der gegenwärtigen Produkte, wie zum Beispiel Kreditkarten oder der SwissPass der SBB. Marc Ruef beantwortet Fragen zum Thema, ob und inwiefern kontaktlose Chipkarten angegriffen werden können.

Als mögliche Massnahme bietet sich der Einsatz von Schutzhüllen an, die ein Auslesen oder Manipulieren durch Dritte verhindern können.

Dabei wurde Marc Ruef von Leandro Künzler interviewt. Hierbei wurde hauptsächlich auf technische und kulturelle Hintergründe des digitalen Untergrunds eingegangen.

Weitere Informationen zum Thema finden sich in unserem Fachartikel. Diese streiten darüber, ob, inwiefern und unter welchen Bedigungen Schwachstellen aus Leaks publiziert werden dürfen.

Im Artikel wird sich auf die statistische Auswertung von scip AG abgestützt und es äussert sich Marc Ruef zur Preisentwicklung aktueller Exploits.

März ist ein Artikel mit dem Titel Die zwei Gesichter der digitalen Unterwelt erschienen. Der Journalist Stefan Mey diskutiert darin unter anderem mit Marc Ruef darüber, wie das Darknet strukturiert ist und welche Aktivitäten darin vorgehen.

Technische Details zu den Hintergründen finden sich in unserem Fachartikel. März fand in St. Gallen der Hackaton Start Hack statt.

Dabei haben sich verschiedene Teams in Challenges in unterschiedlichen Kategorien gemessen. Als Juror hat unter anderem Stefan Friedli agiert, der die einzelnen Eingaben auf ihre Kreativität und Eleganz hin bewertet hat.

Wir möchten uns bei den Teilnehmern für den spannenden Event bedanken und gratulieren den Gewinnern! Dieser setzt sich mit den zwielichtigen Aktivitäten im Darknet auseinander.

Verschiedene Medien wollten von uns wissen, ob und inwiefern die gezeigten Szenen der Realität entsprechen.

Unter anderem wurden Interviews durch den Hessischen Rundfunk und die Tageszeitung 20 Minuten publiziert. Das Original-Interview, das mit dem Journalisten Stefan Wehrle geführt wurde, lesen Sie hier.

Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine Tendenz zu SaaS und PaaS-Dienstleistungen zu vernehmen ist, an der Tatsache dass Daten nach wie vor rege durch interne Netzwerke fliessen, ändert das wenig.

Ist ein Angreifer, auf welchem Weg auch immer, erst einmal im internen Netz, zeigen sich oft architektonische Altlasten, die es zu beheben gilt.

Einige spezifische Ansätze, wie Sie Ihre Infrastruktur besser gegen interne Angreifer schützen können, möchten wir Ihnen gerne in der vorliegenden Ausgabe des Monthly Security Summaries mit dem Schwerpunktthema Windows und Active Directory Security präsentieren.

März wird er Hintergründe zur Entwicklung von Malware sowie zur Sicherheit des Internet of Things diskutieren. Durch diese wurde es Angreifern möglich, erweiterte Rechte im Kontext der Nachrichtenempfänger zu erhalten.

Der Journalist Raffael Schuppisser veröffentlicht einen Beitrag zum Thema in verschiedenen Zeitungen Aargauer Zeitung , Basellandschaftliche Zeitung , Oltener Tagblatt , Watson.

Darin wird Marc Ruef zitiert, der sich zur Beschaffenheit der Schwachstelle äussert. Aus dieser schöpfen wir fortwährend Material für unsere Fachbeiträge und Vorträge.

Über die Jahre hat sich aber ebenfalls eine Vielzahl an Code gesammelt, den wir im Rahmen von Projekten entwickelt haben.

Neu stellen wir diesen in unseren offiziellen GitHub-Repository zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, bei Projekten wie Nmap NSE Vulscan oder RIPv6 als Contributor mitzuwirken oder eigene Forks voranzutreiben!

An seinem Vortrag diskutiert er die Struktur des Darknets und wie die einzelnen Märkte beschaffen sind. Dazu gehören unter anderem der Drogen- und Waffenmarkt.

Weitere Informationen zum Thema finden sich in den jeweiligen Fachartikeln. Der Journalist Stefan Wehrle diskutiert den Fall in der Tageszeitung 20 Minuten.

Im Interview gibt Marc Ruef eine Einschätzung der aktuellen Diskussionen. Das ursprüngliche Interview in voller Länge können Sie hier lesen.

Darin diskutiert der Journalist Tobias Bolzern, welche biometrischen Verfahren aus Kundensicht attraktiv werden können. Im Interview kommt Marc Ruef zu Wort, der in erster Linie einen Gewinn in Bezug auf den Komfort verortet.

Problematisch wird es jedoch, wenn biometrische Merkmale durch Dritte missbraucht werden. Denn im Gegensatz zu Passwörtern lassen sich diese nicht ohne weiteres ändern.

März findet im Hotel Aarehof in Wildegg die Generalversammlung des Verbands ICT -Verantwortliche Aargauer Gemeinden VIA statt.

An diesem wird Marc Ruef Keynote halten, in der er auf moderne Computerkriminalität , den digitalen Untergrund und das Darknet eingehen wird.

Weitere Details zu den Hintergründen dieser Forschunstätigkeit finden sich in unserem Fachbeitrag. Aus diesem Grund wird Marc Ruef am März erneut seinen bekannten Vortrag zum Thema am Global Management Event des Efficiency Club in Zürich halten.

Hierbei werden erstmals die umfassenden Auswertungen für das Jahr vorgestellt werden. Weitere Hintergründe zu den besprochenen Themen finden sich in unseren Fachbeitrag.

Grund genug, im Summary noch einmal aufzuzeigen, wie schnell Passwörter mit den richtigen Mitteln geknackt werden können. Galler Tagblatt mit dem Thema Darknet auseinander.

Im Beitrag erläutert Marc Ruef die Hintergründe des illegalen Handels im Internet. Technische Details zum Darknet allgemein , dem Exploit-Handel und zukünftigen Exploit-Preisen finden sich in unseren Fachbeiträgen.

Unter anderem findet sich darin ein Artikel von Marc Ruef, der sich mit der Problematik von Social Engineering auseinandersetzt. Darin werden aktuelle Angriffstechniken diskutiert und mögliche Gegenstrategien vorgetragen.

Skeptizismus und Ruhe sind der grösste Feind der Angreifer. Im Artikel des Journalisten Stefan Wehrle kommt Marc Ruef zu Wort, der die Problematik biometrischer Verfahren anspricht.

Einmal kompromittierte Merkmale lassen sich — im Gegensatz zu klassischen Passwörtern — nicht ohne weiteres ändern. Aus diesem Grund eignet sich ein Verfahren wie die Stimmerkennung höchstens zur Identifikation und nicht zur Authentisierung.

In dieser wurden Personen aus verschiedenen Ländern zum Thema Selfies befragt. Im Beitrag kommt Marc Ruef zu Wort, der die Sicherheit und Nützlichkeit biometrischer Authentisierung in Relation setzt.

Im Artikel werden die aktuell als kritisch eingestuften Produkte aufgelistet und ihre Exponiertheit diskutiert. Als Datengrundlage wird die Auswertung der Forschungsabteilung der scip AG verwendet.

Diese fusst auf den Daten von VulDB , einer freien und offenen Verwundbarkeitsdatenbank. Details zur Berechnung der Exploit-Preise finden sich im Fachartikel von Marc Ruef.

Eine aktuelle Analyse der detaillierten Marktstruktur werden wir Mitte Februar veröffentlichen. Wenn die Thematisierung von Cybersecurity in den Tagesmedien irgendeinen Indikator darstellt, kommt mit dem angebrochenen ein spannendes Jahr auf uns zu.

In unserer ersten Ausgabe selbigen Jahres widmen wir uns dem, oft gewünschten, Themenkomplex Cloud und Web Security und wünschen Ihnen bei der Lektüre viel Vergnügen.

Zu diesem Zweck wurde Stefan Friedli interviewt , der die Risiken und Massnahmen diskutiert. Wir empfehlen einen physischen Schutz, da rein softwaretechnische Massnahmen mittlerweile als überwindbar gelten.

Januar findet in Zürich der alljährliche SIGS Kick Off Event statt. Die Keynote wird dabei von Marc Ruef gehalten, der in seinem Vortrag mit dem Titel Death over IP über die Risiken des Internet of Thing spricht.

Er wird einige Forschungsresultate aus dem medizinischen Bereich vortragen. Die Teilnehmer werden kostenfrei die druckfrische Ausgabe unseres neuen Jahrbuchs erhalten.

Dieser Sachverhalt wird durch den Journalisten Stefan Wehrle in der Tageszeitung 20 Minuten diskutiert. Im Beitrag kommt Marc Ruef zu Wort, der die Risiken und Möglichkeiten eines solchen Angriffs skizziert.

Und obschon sich der Bereich der Informationssicherheit unglaublich schnell wandelt, tragen diese Wort doch einiges an Wahrheit: Nicht Sofortmassnahmen sind es die Einbrüche verhindern.

Es sind bedachte, langfristige Massnahmen, die von Vertrags- bis Technikebene alle Schritte im Lebenszyklus eines Systems, einer Applikation; gar eines ganzen Unternehmens abdecken.

Darin findet sich ebenfalls die Schwachstelle CVE , die durch uns in Zusammenarbeit mit Daniel Schurter von Watson an Apple herangetragen und analysiert wurde.

Durch einen Fehler im Grafiktreiber kann eine Denial of Service-Schwachstelle ausgenutzt werden. Wir möchten uns bei Apple und Watson für die unkomplizierte und zielführende Zusammenarbeit bedanken.

Wir haben das Video untersucht und wurden durch den Journalisten Daniel Schurter als Experten zitiert.

Mittlerweile hat der Fall weltweit für Aufsehen gesorgt. Namhafte Zeitungen und Nachrichtenportale berichten zu dem Fall.

Dazu gehören unter anderem der Guardian , USA Today , 9to5Mac , GQ India und Heise. Wir befinden sich noch immer in Kontakt mit Apple und versuchen Ursachen und Auswirkungen zu identifizieren.

Man mag es niemandem verdenken, nach einem Jahr wie , wo vieles doch anders kam, als man es den Prognosen und Planspielen folgend erwartet hätte. Dennoch bleibt die Zukunft ultimativ das einzige, worauf sich sich vorzubereiten lohnt.

In der vorliegenden Ausgabe möchten wir Ihren Blick für einige dieser Aspekte schärfen und wünschen Ihnen, wie gewohnt, bei der Lektüre viel Vergnügen.

November wird durch GARAIO das REM Anwenderforum durchgeführt. In der wunderschönen Location, dem FIFA World Football Museum in Zürich, wird Simon Zumstein mit einem spannenden Vortrag Einblick in das Thema Cybercrime und Darknet geben.

Weitere Details zu unserer Forschung in diesem Bereich sind im entsprechenden Fachbeitrag zusammengefasst. Darunter ebenfalls Macwelt, das in ihrem Artikel mit dem Titel Whatsapp-Video legt angeblich iPhones lahm das Thema weiter diskutiert.

November das TEFO16 Technology Forum im Hotel Mövenpick in Zürich-Regensdorf statt. An diesem wird Marc Ruef einen Vortrag halten, in dem er die Möglichkeiten der Prüfung und Absicherung von modernen Firewall-Systemen diskutiert.

Anmeldungen an den Event sind online möglich, die Anzahl der Plätze ist beschränkt. Technische Details zu den Hintergründen des Vortrags finden sich im dazugehörigen Fachartikel.

Unser Expertenteam wurde angefragt , um die Schadwirkung zu identifizieren. Das Thema wurde heute durch die Journalisten Christian Blum und Matthias Otten der deutschen Computerbild aufgegriffen und weiter verfolgt.

Ein Video ihrer Erstanalyse ist online verfügbar. Heute ist der Nationale Zukunftstag , der sich an Schülerinnen und Schüler der 5.

Klasse richtet. Diese sollen die Vielfalt von verschiedenen Berufen entdecken und gleichzeitig neue Horizonte erschliessen können. Beim Öffnen des Videos stürzen iPhones ab und lassen sich erst nach einem Neustart wieder benutzen.

Unsere Analysten haben für den Journalisten Daniel Schurter das Video mit verschiedenen Techniken untersucht und konnten keine Hinweise auf einen konkreten Angriff oder Malware finden.

Viel mehr handelt es sich hier eventuell um eine Pufferüberlauf- oder Denial of Service-Schwachstelle im Video Player, die sich im Rahmen einer fehlerhaften Codierung des Videos manifestiert hat.

Weitere Abklärungen in Zusammenarbeit mit Apple sind im Gang. Die Verbindung mit der Elbphilharmonie bereichert die breitgefächerte Förderung im Bereich der klassischen Musik, wo zahlreiche Partnerschaften langfristig wie bundesweit bestehen.

Hier reiht sich die Kooperation in über Jahre gewachsene Engagements mit der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden oder den Klangkörpern wie dem Münchner Kammerorchester und den Münchener Philharmonikern ein.

Im Bereich der Musikförderung richtet BMW den Fokus auf den Nachwuchs. Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein neues Konzerthaus von Weltrang für klassische Musik sowie Jazz, Welt- und Popmusik gewonnen.

Der Speicher am Kaufhauskanal erbaut ist der älteste Hamburger Hafenspeicher. Der denkmalgeschützte und von der Eigentümer-Familie Lengemann behutsam restaurierte Fachwerkbau aus vorindustrieller Zeit ist die perfekte Location für Kulturevents und Firmenveranstaltungen.

Geschäftsführer Henry C. Brinker freut sich über Ihr Interesse, Telefon Damit verantwortet sie die nationale Ausrichtung der kulturellen und sozialen Projekte des MigrosKulturprozent.

Ihre Funktion beinhaltet auch den Aufbau und die Entwicklung des ins Leben gerufenen Förderfonds Engagement Migros. Hedy Graber ist Präsidentin des Vereins Forum Kultur und Ökonomie, Mitglied des Hochschulrats Luzern, verschiedener Kommissionen, Jurys, Stiftungs- und Verwaltungsräte und wurde als Europäische Kulturmanagerin ausgezeichnet.

Sie arbeitete für verschiedene Nichtregierungsorganisationen sowie beim eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA in Bern.

Danach leitete sie das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung beim Departement des Innern des Kantons St. Seit Herbst leitet Ramona Giarraputo die Abteilung Soziales bei der Direktion Kultur und Soziales des Migros-GenossenschaftsBundes.

Das Migros-Kulturprozent ist einer der grössten privaten Kulturförderer der Schweiz und engagiert sich in dieser Rolle auch im sozialen Bereich.

Ramona Giarraputo leitet seit Herbst den Bereich Soziales. Unter ihrer Führung wurde eine neue Strategie entwickelt.

Gemeinsam mit Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund in Zürich, erklärt sie im Gespräch, welche Überlegungen zur neuen Ausrichtung geführt haben und was sich damit ändert.

Welche Rolle spielt das Soziale beim Migros-Kulturprozent? Findet denn ein Austausch zwischen den beiden Bereichen statt? Ramona Giarraputo: Ja, wir erleben das im Alltag so.

Generell sehen wir, dass die Komplexität der gesellschaftlichen Fragestellungen in allen Bereichen zunimmt und Fragestellungen nicht mehr nur aus einer Perspektive gelöst werden können.

So greifen auch die Bereiche Soziales und Kultur ineinander. Wir erhalten auch immer mehr Gesuche, die sich an der Schnittstelle von Kultur und Sozialem bewegen — und das ist gut so.

Entsprechend wird unsere Arbeit immer interdisziplinärer. Beim Projekt ästhetische. Teilhabe und kulturelle Bildung, das wir im Herbst lancieren, geht es um Kreativitätsförderung in der frühen Kindheit.

Das ist einerseits ein klassisches soziales Projekt, bei dem die frühkindliche Förderung im Zentrum steht. Ebenso wichtig ist aber, die Kinder an verschiedene Kultursparten heranzuführen.

Ähnlich wie bei unseren Generationenprojekten in Museen, bei denen ältere Menschen mit jüngeren ein Museum besuchen und der intergenerationelle Austausch stattfindet — da sind beide Bereiche eng miteinander verbunden.

Sind Sie diesbezüglich als Institution, die seit jeher kulturell und sozial tätig ist, im Vorteil? Hedy Graber: Ich denke sogar, dass das eine unserer grossen Stärken ist.

Meine Kolleginnen und Kollegen aus der Kultur und aus dem Bereich Soziales arbeiten alle auf demselben Stock.

Hier ist sehr viel Kompetenz vereint. Wenn Ramona Giarraputo ein Projekt initiieren will oder ein Gesuch beurteilen muss, in dem es zum Beispiel um Theater oder Tanz geht, muss sie nur das Grossraumbüro durchqueren.

Ramona Giarraputo: Für mich ist das ein grosser Unterschied zu meiner früheren Arbeit. Ich war vorher beim Kanton St. Gallen im Bereich Integration und Gleichstellung tätig, und in der Verwaltung ist es aufgrund der Organisation generell schwieriger, spartenübergreifend zu arbeiten.

Beim Migros-Kulturprozent sind die Wege dagegen extrem kurz — im übertragenen wie im wörtlichen Sinne.

Der Bereich Soziales hat eine neue Strategie entwickelt. Warum war das überhaupt nötig? Hedy Graber: Die Gesellschaft verändert sich rasant und entsprechend auch die Themen.

Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und Migration — das sind Bereiche, in denen ganz viel im Umbruch ist. Was sind denn die grössten Veränderungen in der neuen Strategie?

Ramona Giarraputo: Ganz allgemein versuchen wir noch mehr, von starren Kategorien wegzukommen. Wir hatten früher die vier Sparten Migration, Generationen, Gesundheit sowie Arbeit und Zivilgesellschaft.

Das sind nach wie vor wichtige Bereiche, in der neuen Strategie gehen wir aber nicht mehr primär von Sparten, sondern von sechs übergeordneten Themen aus, die breiter und offener formuliert sind.

Zum Beispiel sprechen wir nicht mehr nur von Migration, sondern vom Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft.

Migration stellt dabei nach wie vor einen wichtigen Aspekt dar, aber es kommt noch mehr dazu. Es geht zum Beispiel auch um Generationenbeziehungen und um neue Familienmodelle.

Ähnlich beim zivilgesellschaftlichen Engagement: In diesem Bereich sind wir schon länger tätig; gerade hier ist jedoch vieles in Bewegung.

So entstehen neue Formen des gesellschaftlichen Engagements. Man muss heute nicht immer einen Verein gründen und sich alle zwei Wochen zur Vorstandssitzung treffen, wenn man etwas vor Ort bewirken will.

Vieles ist auch online von zu Hause aus möglich. Und ganz viel freiwilliges Engagement findet informell statt.

Einer unserer Schwerpunkte ist, dass wir untersuchen, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit die Zivilgesellschaft von heute fit für die Zukunft wird.

Gesellschaftliches Engagement ist ein riesiges Thema. Was können Sie hier konkret bewirken? Ramona Giarraputo: Indem wir neben konkreten Modellvorhaben den Diskurs lancie-.

Zivilgesellschaft ist ein wichtiges Thema, das auch in der Schweizer Bundesverfassung explizit erwähnt wird. Es gibt aber keine Stelle, kein Amt, das sich explizit darum kümmert.

In diese Lücke springen wir als MigrosKulturprozent. Denn wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Das politische, soziale und kulturelle Modell der Schweiz basiert auf der Verantwortungsübernahme der Bevölkerung im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrer Beteiligung an der Gemeinschaft.

Hedy Graber: Als neutraler Akteur können wir alle Betroffenen — NGOs, die öffentliche Hand, andere Institutionen — an einen Tisch bringen.

Wir bieten eine Plattform und übernehmen damit eine Rolle, die sonst kaum jemand ausfüllen kann. Was muss man sich darunter vorstellen?

Hedy Graber: Zur Globalisierung und Urbanisierung beobachten wir einen Gegentrend — die Rückkehr zum Kleinen, Lokalen.

Viele Leute wollen wieder dort aktiv werden, wo sie wirklich etwas bewegen können, im Quar-. Deshalb möchten wir Projekte lancieren, die den Dialog ermöglichen und die Lebensqualität fördern, etwa in der Form von Nachbarschaftsnetzwerken.

Ramona Giarraputo: Bei der neuen Strategie ist uns wichtig, dass die sechs Leitthemen ineinandergreifen. So bildet zivilgesellschaftliches Engagement zwar einen eigenen Themenbereich, zugleich handelt es sich dabei um einen Aspekt, der für alle unsere Projekte von integraler Bedeutung ist.

Wir arbeiten fast immer mit Freiwilligen zusammen, das zivilgesellschaftliche Engagement lässt sich gar nicht wegdenken. Einer unserer Grundsätze dabei ist, dass unsere Projekte öffentlich zugänglich sein müssen, wie man das zum Beispiel in der Informatik mit Open-Source-Lösungen kennt.

Alle Informationen sind frei auf dem Netz verfügbar, sodass jeder sie übernehmen kann. Zudem versuchen wir, quasi lernfähige Projekte zu entwickeln.

Etwa, indem wir Pilotprojekte lancieren und dann vor Ort schauen, wie die Leute darauf reagieren und Diesen Lernpro- an Sie heran, oder werden Sie aufgrund zess gilt es dann zu dokumentieren und wei- eigener Analysen aktiv?

Ramona Giarraputo: Es gibt beide Varianten — und unzählige Abstufungen dazwischen. Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit In jedem Fall gehen wir immer von einer funmit der öffentlichen Hand?

Bei conTAKT. Das kamen wir selbst zum Schluss, dass es dieses heisst, wir sind dort tätig, wo es noch keine Angebot braucht, und gingen dann auf die politische Strategie gibt, wo Gemeinden oder Behörden zu.

Aber es gibt auch den gegender Bund nicht oder erst in Ansätzen aktiv teiligen Fall: Eine Organisation fragt uns an, sind.

Zum Beispiel bei den Generationen- ob wir bei einem bestimmten Thema nicht projekten: In diesem Bereich wird zwar viel mit ihnen zusammenarbeiten wollen.

Natürgemacht, und die Gemeinden sind am The- lich müssen wir dann ebenfalls der Ansicht ma dran, aber eine kohärente nationale Stra- sein, dass Handlungsbedarf besteht.

Zudem tegie fehlt. Also treiben wir mit unseren Pro- muss das Anliegen einem echten geselljektleitenden das Thema voran. Hier sollen Kooperationen sind für uns insgesamt sehr Migrantinnen und Migranten auf der Web- wichtig.

Wir brauchen Partner, mit denen site ihrer Wohngemeinde Informationen fin- wir zusammenarbeiten können. Wenn wir den, die ihnen die Orientierung und die Inte- in einem bestimmten Bereich Handlungsgration erleichtern.

Gemäss Gesetz haben bedarf sehen, dann überlegen wir uns immer, die Gemeinden in der Schweiz einen Infor- mit wem wir das umsetzen können. Deshalb haben wir vom tution oder eine Behörde zugehen?

Migros-Kulturprozent eine Musterwebsite Hedy Graber: Ich glaube, das kann ich guten entwickelt, die die Gemeinden übernehmen Gewissens bejahen.

Unsere Mitarbeiterinkönnen. Unzählige Gewicht. Wir wissen normalerweise sehr Gemeinden und Kantone aus der ganzen genau, was gerade läuft und wo der Schuh Schweiz haben unser Modell übernommen.

Entsprechend nimmt man uns auch Oft kriegen wir das gar nicht mit. Das Mate- ernst. In Ihren neuen Leitlinien ist explizit festDas ist auch vollkommen richtig so.

Angebot genutzt wird. Ramona Giarraputo: Das ist richtig. Wir verstehen unsere Rolle im Sinne unserer neuWie kommt ein Projekt typischerweise en Strategie noch deutlicher als Impulszustande?

Tritt ein Akteur — zum Beispiel geberin. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir der Bund, eine NGO — mit einem Anliegen flexibel bleiben.

Das heisst, wir wollen nicht. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass soziale Projekte normalerweise einen langen Zeithorizont haben.

Wir sprechen von Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren. Das ist nötig, wenn man gemeinsam mit anderen Leuten Netzwerke aufbauen will.

Unser Ziel ist, zusammen mit unseren Kooperationspartnern etwas zu entwickeln, das ab einem bestimmten Zeitpunkt selbstorganisiert funktionieren kann.

Beispielsweise Tavolata: Das sind Mittagstische für ältere Menschen. Es ist erwiesen, dass man sich gesünder ernährt, wenn man Mahlzeiten gemeinsam zubereitet und einnimmt.

Wer alleine isst, macht sich oft nicht die Mühe, etwas Gesundes zu kochen. Zudem wirken sich soziale Kontakte positiv auf die körperliche Gesundheit aus.

Deshalb sind Mittagstische eine sinnvolle Sache. Diese Tafelrunden werden aber nicht von uns organisiert; wir sorgen vielmehr für die Rahmenbedingungen, wir ermöglichen Selbstorganisation.

Mittlerweile finden in der ganzen Schweiz über Tavolatas statt und noch viele mehr, ohne dass wir davon etwas mitbekommen. Projekt funktioniert, dass ein Angebot wahrgenommen wird, heisst nicht, dass es auch auf eigenen Füssen stehen kann.

Dazu braucht es entsprechende Strukturen, die man zuerst etablieren muss. Wenn wir uns zu schnell zurückziehen, besteht die Gefahr, dass die ganze Sache kollabiert.

Das wäre nicht im Sinne der Nachhaltigkeit. Im Idealfall steigen Sie also irgendwann mal aus dem Projekt aus? Ramona Giarraputo: Ja, allerdings gibt es auch Fälle, in denen das nicht ohne Weiteres geht.

Etwa dort, wo es keine Akteure gibt, die das Thema oder das Projekt übernehmen können oder wollen, weil es keine Zuständigkeiten gibt. Oder im Falle von Projekten, die sich aufgrund ihres Erfolgs mittlerweile als Fachstellen national etabliert haben.

Das ist bei uns vitamin B, eine Fachstelle, die gemeinnützige Vereine kostenlos berät und Weiterbildungskurse anbietet.

Bei vitamin B sind wir seit 17 Jahren engagiert, weil es nach wie vor keine andere Stelle in der Schweiz gibt, die etwas Entsprechendes leisten würde.

Ohne uns gäbe es vitamin B nicht mehr. Weil wir aber sehen, dass dieses Angebot rege genutzt wird, dass es ganz offensichtlich einem Bedürfnis entspricht, unterHedy Graber: Dass wir Projekte abbrechen, stützen wir es weiterhin.

Was es aber sehr wohl gibt, ist, dass wir ein Projekt in die Unab- Hand aufs Herz: Haben Sie schon Projekhängigkeit entlassen.

Das geschieht, wenn te lanciert, die sich als echte Misserfolge wir sehen, dass es uns nicht mehr braucht. Oft wollen die Beteiligten selbst mehr Auto- Ramona Giarraputo: Natürlich kann es vornomie und gründen dann einen Verein, der kommen, dass wir zu einer Tagung einladen, die Trägerschaft übernimmt.

Das ist im Grun- zu der sich dann weniger Leute anmelden, de das Höchste der Gefühle, denn es zeigt, als wir erwartet haben — etwa, weil das Thedass wirklich ein Bedürfnis für dieses Ange- ma schlicht noch zu wenig bekannt ist.

Aber bot besteht. Es gab 20 Plätze, wir erhielgeschieht, sondern einen eigenen Prozess ten aber ein Vielfaches an Anmeldungen.

Ein darstellt, der gut und gerne ein, zwei Jahre deutliches Zeichen, dass an diesem Thema dauern kann. Denn die Tatsache, dass ein etwas dran ist. Frau Giarraputo, Sie betreuen sehr viele Projekte unterschiedlicher Grösse, ein regelrechter Gemischtwarenladen.

Wie erleben Sie diese Vielfalt? Ramona Giarraputo: Da gilt es zwei Dinge zu unterscheiden: Thematisch gesehen sind wir definitiv kein Gemischtwarenladen; mit unseren Leitthemen haben wir uns inhaltlich noch mehr profiliert.

Das ist auch nicht zielführend bei komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen, wie wir sie heute kennen. Natürlich ist es sehr anspruchsvoll, weil wir von kleinen Projekten bis zu ganz grossen Kisten alles machen — aber genau das ist eben unsere Stärke.

Wir suchen von Fall zu Fall und gemeinsam mit unseren Partnern Lösungen, die wir dann Schritt für Schritt entwickeln. Das ist anspruchsvoll, und das Tempo ist sehr hoch, aber ich glaube, dass wir letztlich nur so etwas bewirken können.

Fünf Fragen an … den Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Herrn Jens-Peter Golde zum Thema fontane. Welchen Stellenwert hat Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung Neuruppins?

Neuruppin ist eine Kulturstadt durch und durch. Das fängt bereits beim kulturvollen Umgang mit unserer Vergangenheit an: Zahlreiche Gebäude der einstigen Garnisonsstadt wurden erfolgreich umgenutzt, die Kyritz-Ruppiner Heide entwickelt sich zum touristischen Anziehungspunkt und die historische Altstadt Neuruppins erstrahlt in neuem Glanz.

Letztere sind im Aufwind. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird gespielt. Da sich ein ETF immer so wie der zugrunde liegende Index entwickelt, ist er vergleichsweise starr.

Aktive Fonds können per Definition beweglicher sein und umschichten. Das Kostenargument sticht natürlich und spielt ETF-Anbietern unter anderem in die Hände.

Schlüsselthema für den Markterfolg Die Digitalisierung schreitet in allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen unaufhaltsam voran und wird sowohl die Asset-Management-Industrie als auch den unabhängigen Finanzvertrieb verändern.

Wie schaffen es Makler, hiervon nachhaltig zu profitieren? Welchen Stellenwert hat persönliche Beratung zukünftig gegenüber digitalen Angeboten? Eine Runde aus 4 Experten diskutiert das Top-Thema beim finanzwelt Roundtable.

Group AG. Asset Manager sollten dabei ihre Leistungen und Produkte nicht einfach neu verpacken, sondern Mehrwert für ihre Kunden generieren und stärker auf deren Bedürfnisse eingehen.

So veröffentlichen wir bereits heute umfängliche Informationen zu der jeweiligen Portfoliozusammensetzung unserer Fonds.

Und zwar nicht erst mit einem Quartal Verzögerung, sondern zeitnah, wie es von unseren Kunden vielfach gewünscht wurde. Auch vor gut 10 Jahren war es schon möglich, Überweisungen per Online-Banking zu tä-.

Einzelne Online-Prozesse schaffen noch keine Digitalisierung. Was wir heute erleben, sind intuitive, digitale Erlebniswelten, die vom Kunden aus gedacht werden.

Ein Beispiel ist Amazon im Konsumbereich. In unserer Branche haben wir noch Aufholpotenzial. Es geht vielmehr um die Botschaft dahinter.

Hier müssen viele Makler realisieren, dass Geschäftsmodelle mit dem Kontaktmonopol des Beraters nicht überlebensfähig und FinTechs auf mehreren Ebenen unterlegen sind.

Während manche Berater FinTechs nicht einordnen können, sehen andere sich nicht mehr veranlasst, sich damit zu beschäftigen. Wieder andere — häufig sind es jüngere Kollegen — greifen das Thema begeistert auf und machen es zu einer Triebfeder für ihr Wachstum.

Wir als Dienstleister sehen unsere Aufgabe in einer gezielten Aufklärung der Partner, dass sie jetzt die richtigen Weichen stellen müssen.

Wir sind gehalten, mit diesem Thema extrem sensibel umzu-. Der Zugriff auf die Daten steht nur den Partnern zu, denn wir sind Infrastrukturlieferant.

Gefragt ist eine offene Kommunikation: Ist es das richtige Produkt für das richtige Anlageziel? Lassen sich aktiv und passiv gemanagte Produkte möglicherweise kombinieren und wo bietet welche Produktkategorie einen Mehrwert?

Ein bedarfsgerechter Kundendialog ist hierbei wettbewerbsentscheidend. Wir sind daher in den Nischen aktiv, in denen wir erstens eine starke Expertise haben und zweitens das ETF-Angebot der Commerzbank durch aktive Fonds passgenau ergänzen können.

Die neuen Anbieter denken Dienstleistungen viel ausgeprägter vom Kunden her und greifen aus der Wertschöpfungskette Teilbereiche heraus — zum Beispiel Kontoführung, Geldanlage oder Konsumentenkredite.

Dies setzt Impulse für notwendige Veränderungen — zum Vorteil für den Kunden. Werden sie die Produktlandschaft verändern? Robo-Advisory-Angebote bilden häufig ein Robo-Investing ab — also die automatisierte Anlage von Geld, allerdings ohne Beratung.

Insofern gibt es sicher noch einiges Verbesserungspotenzial. Eine aufsichtsrechtliche Herausforderung besteht darin, den Rechtsrahmen der traditionellen Angebote wo notwendig ggf.

FinTechs können vorhandene Freiräume im Markt nutzen,. Hans-Jürgen Bretzke haben im Gegenzug allerdings hohe Akquisitionskosten.

Dies fängt bei den Basics an. So stellen wir fest, dass die digitale Infrastruktur mit Depotübersichten und Kunden-Apps immer noch nicht von jedem Makler genutzt wird.

Wer am persönlichen Kontakt festhalten will, muss sich fragen, ob der Kunde heute noch gerne zu ihm kommt. Bis zu einem Einkaufserlebnis wie bei Zalando ist es für viele Finanzdienstleister noch ein weiter Weg.

Die Digitalisierung bietet die Chance, das zu ändern. Informierte Kunden erkennen die Notwendigkeit zum Handeln und zum Kontakt mit dem Berater.

Gleichzeitig fühlen. Eine solche Entwicklung bietet auch uns als Dienstleister Vorteile. Er kann mit einem erweiterten Aktionsspektrum aufzeigen, wofür er sein Geld verdient und seine Position ausbauen.

Der Servicegedanke rückt immer mehr in den Vordergrund und der Makler richtet sein Geschäft strategisch aus. Technik muss vielmehr einfach und intuitiv sein.

Für Asset Manager geht es im Grunde darum, Makler durch intuitive und innovative Konzepte zu entlasten und ihnen mehr Freiräume für eine gute Beratung zu ermöglichen.

Hier sitzen die Asset Manager mit den jeweiligen Maklerpools und Abwicklungsplattformen in einem Boot. Nicht noch eine zusätzliche App, sondern ein schlüssiges Gesamtkonzept, das Administration spürbar reduziert, muss hier das Ziel sein.

Möglicherweise gibt es in Zukunft Berufsbilder, die der. Die Produkte sollten im gleichen Zug einfacher und verständlicher werden. Zugleich wird die Technik besser, so dass der Makler sich noch mehr auf die Kundenbeziehung konzentrieren kann.

Digitale Beratungshilfen helfen, Dinge konkret zu machen und auf die Anlegerebene herunterzubrechen. Mit Simulationen zum Kapitalbedarf in einem Portfolio lassen sich Gespräche zudem intuitiver führen.

Die Digitalisierung bringt daher extreme Vorteile in puncto der in MiFID II gerforderten Angemessenheit und Transparenz der Beratung.

Wir sehen heute schon die steigende Relevanz von Servicegebühren. So könnte es bald Rahmenverträge geben, in denen der Service auch de-.

Wir ermitteln in unserem System aus dem Anlegerprofil eine Risikokennzahl, aus der sich die Einzelfondsempfehlung ableitet. Risiken werden dabei täglich überprüft.

Es erfolgt eine automatische Risikomeldung, wenn Grenzen überschritten werden. In der After-Sales-Betreuung kommt es dagegen auf Verfügbarkeit und Übersichtlichkeit mit digitalen Ordnern über alle Sparten und Anlageklassen hinweg an.

Es gilt, eine mit wenigen Klicks erreichbare Heimat zu schaffen, damit der Kunden ein gutes Gefühl für seine Finanzen erhält. So könnten mit den neuen Tools etwa die Felder Konsumieren und Investieren in den Alltag der Menschen integriert und mit Beispielen sowie Zahlen unterlegt werden.

Also was passiert, wenn ich eine bestimmte Summe Geld anlege, anstatt mir dafür etwas zu kaufen? So werden vormals abstrakte Sachverhalte konkret und anschaulich — wie beispielsweise bei permanenter Transparenz über den Zustellungs-Status des Zalando-Paketes.

Kunden sollten sich. Informationen sind dabei so aufzubereiten, dass der Kunde sie versteht. Dies eröffnet auch in rechtlicher Hinsicht eine neue Dimension.

Werden es weniger Produkte? Zusätzliche Bedeutung erfährt die Digitalisierung im Asset Management durch das regulatorische Umfeld und eine Zunahme des Direktgeschäfts.

Beide Trends führen dazu, dass eine gezielte Kundenansprache und das Anbieten spezifischer Lösungen immer wichtiger werden. So werden sich das Fondsangebot und die Präsentation der Produkte mit der Zeit wandeln.

Die Produktlandschaft muss flexibler werden und auf die Anforderungen der Kunden und Makler zugeschnitten werden.

Zugleich muss damit auch schneller auf regulatorische Veränderungen reagiert werden. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Wohin steuert die Branche bei der Digitalisierung?

Der Rest verschwindet sukzessive vom Markt. Das dürfte auch für FinTechs gelten, die aktuell von den guten Rahmenbedingungen für Risikokapital profitieren.

Es ist aber aus meiner Sicht notwendig, sich breiter als heute im Markt aufzustellen und nicht nur ein Stück aus der Wertschöpfungskette herauszugreifen.

Konto, Kredit-. Unser Bestreben für die Zukunft ist, daran zu arbeiten, unsere Dienstleistungen möglichst nahtlos digital, mobil und persönlich anzubieten.

So entwickeln wir uns schrittweise zu einer Digitalisierungsplattform, bei der statt der Abrechnung von Provisionen unsere Dienstleistungen immer mehr in den Vordergrund rücken.

Diese könnten zukünftig beispielsweise. Kai Bald und Debitkarte, um nur ein Bespiel zu nennen, werden als Angebot für eine nachhaltige Profitabilität nicht ausreichen — genauso wenig wie eine regionale Fokussierung.

Dies erfordert Mut für neue Blickwinkel, um die notwendigen Entwicklungen von innovativen Lösungen voranzutreiben.

So haben wir in den vergangenen 2 Jahren unsere Informationen an den Bedürfnissen unserer externen Vertriebspartner ausgerichtet und vielfältige Kundenwünsche bei der Überarbeitung unseres Informations-.

Es geht daher immer mehr um die Bereitstellung von Daten. In jedem Fall sind es Veränderungen, von denen bei den richtigen Weichenstellungen alle profitieren werden.

Für den Service zahlt der Makler pro Vertrag. Auch wir wollen beim Makler ein Selbstverständnis für Dienstleistungen schaffen, aus denen sein Kunde und er Mehrwerte beziehen.

Wer dies versteht, wird seine Kundenbeziehungen langfristig ausbauen und ertragreich halten können.

Der deutsche Pharmakonzern Bayer bietet aktuell 62 Mrd. US-Dollar für die Übernahme des Agrochemie-Unternehmens Monsanto.

Ob dieser Aufkauf glückt und den gewünschten Erfolg bringt, sei dahingestellt. Richtig ist, es ist wieder Leben in der Pharma- und Biotechbranche.

Im vergangenen Jahr hatten die Kurse vieler Pharmaunternehmen die Erwartungen enttäuscht. Auch zahlreiche Biotechfirmen konnten ihren guten Lauf nicht fortsetzen.

Seit Sommer des vergangenen Jahres hat beispielsweise der Biotechnologie-Sektor Abflüsse von rund 10 Mrd. US-Dollar hinnehmen müssen.

Dadurch lägen die Bewertungen nun unterhalb ihres langfristigen Durchschnitts und seien so günstig wie seit 4 Jahren nicht mehr, analysiert der US- Fondsanbieter Janus Capital.

Daniel Koller, Leiter des ManagementTeams BB Biotech sagt, dass die Biotech-Branche sich in den vergangenen Jahren durch eine Vielzahl von Produkt-.

Treiber des Aufschwungs waren tatsächlich in der Vergangenheit viele Neuentwicklungen und Innovationen. Genauso wie bei Leber-Krankheiten oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Darunter sollten auch wieder einige Blockbuster sein. Aber auch die technologische Entwicklung in anderen Bereichen der Healthcare-Branche ist bemerkenswert.

Es spricht viel dafür, dass die Kurse wieder nach oben klettern. In der Pharma- und Biotechbranche sind Übernahmen keine Seltenheit.

Nach einer Durststrecke in den vergangenen Monaten könnten entsprechende Branchenfonds wieder Aufwind verspüren.

Die Story stimmt wegen den zugrundliegenden Megatrends demografische Entwicklung und steigendem Gesundheitsbedürfnis aber nach wie vor.

Insbesondere die Aussichten in Asien und anderen Wachstumsmärkten erscheinen vielversprechend. Es macht sich für Healthcare-Unternehmen durchaus bezahlt, in Arzneimittelforschung und —entwicklung zu investieren.

Gerade hinsichtlich der Medikation von Alzheimer und Multiple Sklerose ruhen die Hoffnungen insbesondere auf der Biotechnologie.

Dabei schaut die deutsche BiotechnologieBranche auf ein gutes Jahr zurück. Euro angestiegen. Euro liegt dieser Wert erstmals seit wieder über der Milliardenmarke.

Das meiste Geld wurde dabei in die Entwicklung neuer Therapien und Diagnostika gesteckt. Knapp Insgesamt belief sich das Volumen des weltweiten Pharmamarkts im Jahr auf ca.

Mittelfristig könnten sich die Weltmarktanteile jedoch mehr in Richtung der aufstrebenden Märkte Wachstumsstaaten verschieben, deren Pharmawachstumsraten mitunter im zweistelligen Prozentbereich liegen.

In den Emerging Markets werden viele Gesundheitssysteme gerade aufgebaut. Der vor 10 Jahren lancierte Lacuna — BB Adamant Asia Pacific Health, der sich auf Investments im asiatischen Gesundheitsmarkt speziali-.

Speziell im Biotech- und Medtech-Sektor sind es insbesondere die kleineren Firmen, die mit innovativen Produktentwicklungen hohes Wachstum erzielen können und die nicht immer wie eine Amgen, Bayer oder BASF in globalen Fondsportfolios zu finden sind.

Etwas trüber, speziell für die Biotechbranche, ist die Einschätzung des Analysehauses Feri. Demnach bleibe auch momentan abzuwarten, wie rasch sich die Branche erholen werde, da die Biotechbranche ihrem eigenen Zyklus unterliege.

Die besondere Herausforderung liege gerade bei Healthcare-Firmen darin, dass die Produktentwicklungszyklen oft extrem lange dauern könnten.

Sie überträfen auch die bereits langen Zyklen der Pharma- oder der Automobilbranche, kommentierte Feri. Sind die Aktien einer Branche über lange Zeit immer gestiegen, mehren sich die Zweifel, ob der Trend halten kann.

Dennoch spricht einiges dafür, dass die positive Entwicklung der Jahre bis weiter fortbesteht. Kursrücksetzer können auch gute Einstiegsmöglichkeiten sein.

Für Vermittler ist es wichtig zu wissen, dass viele gelistete Fonds ein Währungsrisiko bergen, da die Branche generell sehr US-lastig ist.

Was Banken von FinTechs lernen müssen FinTechs kapern mit ihren digitalen Finanzangeboten zunehmend das Geschäft der klassischen Bankenbranche. Die Banken haben den Digitalisierungstrend vollkommen verschlafen und verlieren immer mehr Marktanteile.

Im Wettbewerb um den Kunden brauchen sie jetzt mehr als ein schickes neues Kundenportal. Sie müssen eine digitale Transformation vornehmen und dazu etablierte Strukturen auflösen.

Was früher umständlich über mehrere Tage oder Wochen hinweg bei Banken und Sparkassen zum Teil manuell abgewickelt werden musste, lässt sich heute per Mausklick erledigen.

PayPal war der Anfang Die Bankenbranche wird durch diese Entwicklung enorm unter Druck gesetzt. Sie hat den Digitalisierungstrend schlichtweg verschlafen.

Ein Konto eröffnen, einen Kredit beantragen, Fonds einkaufen: Das kann man heute alles bequem in wenigen Minuten vom Sofa aus erledigen.

Möglich machen das sog. Die jungen Technologieunternehmen digitalisieren die klassischen Finanz-. Mit Paydirekt reagieren Banken und Sparkassen jetzt — das Angebot kommt aber deutlich zu spät.

PayPal hat sich längst als Standard für die Online-Bezahlung etabliert. Und das hat gravierende Folgen: Denn die Bank selbst ist nur noch im Hintergrund an der Transaktion beteiligt.

Sie hat damit keinen direkten Zugriff mehr auf die Kunden, kann die Markenbindung nicht festigen und nicht auf ihre Produkte und Dienstleistungen hinweisen.

PayPal war aber nur der Anfang. Fast täglich kommen heute neue mobile oder webbasierte Angebote hinzu: Von der Kontoverwaltung über die Kreditvergabe bis zur Anlageberatung greifen FinTechs tief in das Stammgeschäft von Banken und Sparkassen ein.

Das Wachstum der Branche ist enorm. Weltweit lagen die Investitionen in FinTech Start-ups im vergangenen Jahr bei gut. US-Dollar — und haben sich damit gegenüber fast verdoppelt.

Vor allem der europäische Markt wächst rasant. FinTechs lernen will, muss verstehen, was sich hinter den hippen Webseiten wirklich verbirgt: FinTechs haben erstmals die gesamte Wertschöpfungskette eines Finanzdienstleisters digitalisiert — vom Vertrieb über die Risiko- und Bonitätsprüfung, die Datenverarbeitung bis zum Backoffice.

Auf diese Weise konnten sie das Bankengeschäft auf eine neue Qualitätsebene heben und es deutlich schneller, effizienter und kundenfreundlicher machen.

Das ist das eigentlich Revolutionäre an ihnen. Doch wie können Banken auf diesen Trend reagieren? Immer weniger Menschen gehen in eine Bankfiliale.

Ein schickes neues Kundenportal reicht jedoch nicht aus, um den Kurs zu korrigieren. Wer von. Für die klassische Bank steht also ein radikales Umdenken an.

Anstatt lediglich innerhalb ihrer Abteilungen auf elektronische Dokumente und Datenbanken zu setzen, müssen zukünftig auch die Übergänge zwischen den Wertschöpfungsbereichen digitalisiert werden.

Stuttgarter index-safe: Damit Sie da ankommen, wo Sie hinwollen. Wegweisend: die verlässliche Indexrente mit attraktiven Renditechancen.

Aber auch hier gilt: Der Mitarbeiter trifft zwar die Entscheidung, die Konsequenz dieser Entscheidung wird von der IT gesteuert. Das beschleunigt die Prozesse erheblich.

Denn gerade an den noch nicht digitalisierten Schnittstellen ging bisher enorm viel Effizienz verloren.

Eine wichtige Zahlung, auf die die Kundin gewartet hat, ist eingegangen. Der Service ist für die Kunden wertvoll und erhöht die Interaktion mit dem Banking.

Das kann sie mit wenigen Klicks direkt aus dem Banking erledigen. Der Vertragscheck ermöglicht Kun- den, Abonnements und ähnliche Verträge direkt aus dem Girokonto heraus zu verwalten.

Als externe Partner sind Abo-Alarm und Veri- vox angebunden. Die Sparkassen erhalten bei Vertragsabschlüssen eine Provision.

Im Umfeld der Umsatzanzeige sieht sie passende Vorschläge, wie das Geld angelegt werden könnte, zum Beispiel in Wertpapieren oder Bausparverträgen.

Die Möglichkeit, vom Onlinebanking der Sparkasse aus andere Konten zu verwalten, also das sogenannte Multibanking, macht die Finanzplattform nützlicher, und damit attraktiver.

AUSLOGGEN UND AUF IN DIE STADT Dann loggt sie sich wieder aus. Sie bricht auf, um in der Stadt ein paar Dinge einzukaufen. DAS KONTO DENKT MIT: ES SIND ZUSCHÜSSE VERFÜGBAR Die App weist sie auf die Mög- lichkeit hin, staatliche Zuschüsse zu einem Bausparvertrag zu beantragen.

Das könnte sie auch gleich aus dem Banking heraus erledigen. Sie möchte das aber nicht von unterwegs tun, sondern nimmt sich das Thema für zu Hause vor.

In der Sparkassen-Finanz- gruppe gibt es neben Bau- spar-Produkten eine Vielzahl weiterer Angebote, die nach und nach im Banking verfügbar gemacht werden könnten.

In der Umsatzanzeige sieht sie noch einmal den Hinweis auf ihr Sparpotenzial. Der Digitale Spar- und Anlage- assistent wird zukünftig verfügbar sein.

Damit können Kunden sich mit Anlagemöglichkeiten beschäfti- gen, wann und wo sie möchten. Das ist nicht nur bequem, sie spart beim Online-Einkauf zudem Geld, weil S-Cashback, das Rabattangebot der Sparkassen, auch online und mobil funktioniert.

Einkäufe und Bezahlvorgänge verlagern sich schrittweise ins Netz. Deshalb werden auch Mehrwert-Services in die Finanzplattform integriert.

Per Foto-Überwei- sung ist das einfach. Dann steht sie mit dem schönen Gefühl auf, ihre Finanzen im Blick und dabei auch noch Budget für die eine oder andere Anschaffung zu haben.

Der S-Servicepartner entwickelt, testet und setzt RPA-Lösungen für Sparkassen ein. Eine kurze Einführung. Frerich-Weers Bremer, Leiter Automation und Industrialisierung beim S-Servicepartner AAuf der Suche nach neuen Tools, die Prozesse effizienter machen, rückt ein Trend immer stärker in den Fokus: die Robotic Process Automation RPA.

Eine Revolution für die Arbeitswelt. Denn der Roboter zieht nach der mecha- nischen Produktion jetzt auch ins Büro.

Die RPA-Software beschleunigt Prozesse und liefert eine konstant hohe Qualität. Doch wie steht es um die Sicherheit? Einsatzmöglichkeiten nutzen hatten laut einer Analyse zu Robotic Process Auto- mation des Marktforschungsunternehmens Lünendonk 38 Prozent der befragten Unternehmen bereits RPA-Lö- sungen im Einsatz.

Weitere 47 Prozent gaben an, einen Einsatz zu planen und zu prüfen. Und das branchenüber- greifend: von Automobilherstellern über Chemie- und In- dustrieunternehmen bis zum verarbeitenden Gewerbe.

Das ist auch nötig, denn momentan hinkt sie beim Einsatz noch etwas hinterher. Als Partner der Sparkassen für eine digitale Markt- folge hat der S-Servicepartner vor gut zwei Jahren das Potenzial von RPA-Software erkannt.

Seitdem entwi- ckelt, testet und setzt der Verbundpartner innovative Lö- sungen für mehrere Sparkassen ein — unter anderem bei der Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigungen, der Durchführung von Zinsprolongationen oder dem Ab- rufen von Auszügen beim Handelsregister oder beim Grundbuchamt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Qualität ist konstant hoch und die Ausfallquote gering. Die Gesamtprozesse laufen schneller.

In Folge bekommen Endkunden schneller Ergebnis- se und die Kundenzufriedenheit steigt. Insgesamt bietet RPA-Technologie einen einfachen Ein- stieg in die digitale Transformation und gerade in der kom- petitiven Finanzbranche wertvolle Wettbewerbsvorteile.

Menschen nachahmen Dank der Roboter-Software sind die Zeiten vorbei, in de- nen Mitarbeiter monotone Aufgaben manuell bearbeiten mussten.

Ein Job-Killer ist sie dennoch nicht, denn Mitar- beiter gewinnen durch den Einsatz von RPA Zeit für kom- plexe Tätigkeiten, Weiterentwicklungen und Innovatio- nen.

Hier ist ihr Fachwissen sinnvoller eingesetzt als für einfache Routinearbeiten. Der Roboter ahmt das Verhalten eines menschlichen Nutzers nach und arbeitet anhand eines festgelegten Prozess-Workflows.

Er loggt sich dafür in verschiedene Anwendungen ein und führt die bisher vom Mitarbeiter durchgeführten Aufgaben aus.

Beispiele sind: das Kopieren, Einfügen und Vergleichen von Daten; das Extrahieren von Daten aus Dokumenten; das Ausfüllen von Formularen; das Erstellen und Versenden von E-Mails.

Wir setzen RPA vereinzelt ein. Wir planen den Einsatz von RPA in den nächsten 12 Monaten. Wir prüfen den Einsatz von RPA. Wir planen keinen Einsatz von RPA in den nächsten 12 Monaten.

Prozesse lassen sich so gut standardisieren und auto- matisieren — und das in den verschiedensten Bereichen: vom Personalmanagement über den Einkauf bis zum Controlling.

Oder eben in der Marktfolge-Bearbeitung, wie das Beispiel des S-Servicepartners zeigt. Letztlich eig- nen sich alle strukturierten Prozesse für eine Automati- sierung durch RPA, die wiederkehrenden Regeln und kla- ren Handlungsanweisungen folgen.

Aber wie steht es hier mit der Sicherheit? Sicherheit mitdenken Neben den bereits aufgeführten Effizienzvorteilen spielt natürlich das Thema Sicherheit beim Betrieb und bei der Steuerung einer RPA-Software eine wichtige Rolle.

Gera- de in der Finanzbranche geht es um sensible Daten. Da- bei ist egal, ob der Mensch oder der Roboter diese verar- beitet. In beiden Fällen sind gesetzliche Richtlinien und unternehmenseigene Sicherheitsprotokolle wie eine Zwei-Stufen-Authentifizierung einzuhalten.

Bedenken frühzeitig ausräumen Um mögliche Bedenken gegenüber der neuen Technolo- gie auszuräumen, hat der S-Servicepartner einige Spar- kassen bei der Entwicklung von RPA-Lösungen einge- bunden.

So konnten sich die Häuser bereits von Beginn an mit dem Thema IT-Sicherheit auseinandersetzen und Fragen schnell klären.

Gerade wirtschaftlich betrach- tet ist es sinnvoll, den Betrieb einer RPA-Software bei ei- nem Dienstleister zu bündeln, der diese bei mehreren In- stituten der Sparkassen-Finanzgruppe im Einsatz hat.

So braucht sich beispielsweise nicht jede Sparkasse einzeln um das Release-Management zu kümmern. Das über- nimmt der S-Servicepartner zentral.

Digital Office ausbauen Für eine digitale und damit zukunftsfähige Marktfol- ge sind neue Technologien unabdingbar. Daher setzt der S-Servicepartner neben der RPA-Software auch Automati- sierungen in der Interaktiven Serviceplattform ISP , Text- erkennungs-Software und Business Intelligence für die Marktfolge-Bearbeitung ein.

Damit ist das Verbundunter- nehmen in die digitale Transformation gestartet. In den vergangenen Monaten hat der S-Servicepart- ner auch die normalen Alltagsprozesse und die Organisa- tion der Arbeit modernisiert.

Bereits die Hälfte der rund Mitarbeiter können durch einen Seva-Token mobil arbeiten. Neue Medien für Kommunikation und Kollabo- ration unterstützen die digitale Zusammenarbeit — von der Videokonferenz über Sharepoint und Jira bis zur digitalen Signatur —, und das vollkommen sicher.

Denn auch bei der Auswahl dieser IT-Tools behält der S-Servicepartner die Richtlinien des Datenschutzes und der IT-Sicherheit inner- halb der Sparkassen-Finanzgruppe immer im Blick.

Das Besondere? Bürger konnten Ideen für das Mescheder Stadtplakat beisteuern. Wer genau hinsieht, erkennt auch die Sparkasse im Gewimmel.

Das ist auch im echten Leben so: Der Achtsitzer fährt täglich in entlegene Stadtteile, um älteren Menschen zu mehr Mobilität zu verhelfen.

Sponsor dieser guten Idee ist die Sparkasse. Den Details war eine harte Dis- kussion vorausgegangen, verrät Pressesprecher Ulrich Tölle.

Ebenfalls im Foto zu sehen sind Sparkassen-Vor- standschef Peter Schulte, Meschedes Bürgermeister Christoph Weber und Pfarrer Michael Schmitt von links.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit Angeboten für private und institutionelle Anleger ganz vorne mit dabei. Frank Sträter ,3 Mrd. Das entspricht einem Plus von 23 Pro- zent im Vergleich zum Vorjahr.

Bei In- vestmentfonds und Mandaten ist das Wachstum noch beeindruckender. Dort verdoppelte sich das Anlagevo- lumen in den vergangenen beiden Jahren von 92,1 auf ,5 Milliarden Euro.

Gut die Hälf- te davon geht auf das Konto der Deka-Gruppe, rund ein Drittel auf das der LBBW. Arbeitsrechtsverletzungen 3.

Umweltzerstörung 4. Menschrechtsverletzungen 5. Kohle 6. Kernenergie 8. Tabak 9. Glücksspiel Pornografie Verantwortung schlägt Rendite Privatanleger haben einer Umfrage der Dekabank zufolge klare Vorstellungen davon, für welche The- men sich eine Fondsgesellschaft stark machen sollte.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht eine verant- wortungsvolle Unternehmensführung 58 Prozent , gefolgt von sozialen 43 Prozent und ökologischen Kriterien 40 Prozent.

Klassische Erfolgsfaktoren wie Bilanz und Finanzkennzahlen spielen hingegen eine deutlich geringere Rolle 31 Prozent.

Gleiches gilt für die Angemessenheit von Vorstandsgehältern 27 Prozent. Gleichzeitig wissen Deutschlands Pri- vatanleger sehr genau, was in nachhaltigen Geldan- lagen nichts verloren hat und wie sie die zehn wich- tigsten Ausschlusskriterien gewichten.

Das sieht eine geplante Änderung der Vorgaben der Finanzmarktrichtlinie Mifid II vor. Nachhaltige Geldanlagen werden auf Produktebene festgelegt und in den Fondsdokumenten ausgewiesen.

Strenge Auslese Nachhaltige Investmentfonds sind das Ergebnis eines mehrstufigen Auswahl- verfahrens. Deutsche und französische Verbände machen sich gemeinsam dafür stark, entlastende Regelungen nachzubessern — im Sinne der Kunden und der Institute.

Der DSGV setzt sich seit Langem für Verbesserungen ein. In diesem Zusammenhang hat sich eine Allianz von deutschen DSGV und Deutscher Derivate Verband [DDV] und französischen FBF, Amafi, afpdb Verbänden zusam- mengefunden und ein Positionspapier verfasst, das in europäischen Kreisen weit gestreut wurde.

Das ist ein sehr guter Weg zu zeigen, dass die Pro- bleme grenzübergreifend bestehen und nicht auf einzelne nationale Märkte be- schränkt sind.

Herr Dr. Bergmann, worum geht es Ih- nen mit dem Positionspapier? Henning Bergmann: Wir möchten dem europäischen Gesetzgeber einerseits dafür Zuspruch signalisieren, dass er viele wich- tige Probleme für die Praxis erkannt hat und über den Mifid II Quick Fix schnell Ab- hilfe schaffen möchte.

Andererseits möch- ten wir sicherstellen, dass die vom Gesetz- geber gewünschten Verbesserungen auch wirklich bei Privatanlegern ankommen.

Zum Teil gehen die Entwürfe des Gesetz- gebers auch aus unserer Sicht noch nicht weit genug. Deshalb war es dem DDV wich- tig, eine Brücke zwischen den deutschen HHerr Dr.

Schackmann-Fallis, wie kam es zu dem deutsch-französischen Schulter- schluss für den Mifid II Quick Fix? Karl-Peter Schackmann-Fallis: Im kapi- talmarktrechtlichen Bereich gibt es längst keine rein nationalen Fragen mehr.

Aus diesem Grund stehen wir seit Längerem in engem Austausch mit den französischen Freunden und Kollegen.

Dabei ist die Idee entstanden, bei bestimmten Anliegen ge- meinsam vorzugehen. Die grenzüber- schreitende Zusammenarbeit an dem Pa- pier zum Mifid II Quick Fix hat gezeigt, dass und französischen Ansätzen zu schlagen.

Besonders hervorzuheben ist, dass wir uns nicht nur auf generelle Positionen ver- ständigen konnten, sondern gemeinsam die wichtigen Punkte klar herausgearbei- tet haben und konkrete Verbesserungsvor- schläge unterbreiten.

Frau Atig, warum ist aus Ihrer Sicht eine deutsch-französische Initiative so wichtig im Bereich der Kapitalmarkt- regulierung? Eine deutsch-französische Initiative kann eine treibende Kraft in die- sem Bereich sein und es ermöglichen, An- passungen der kapitalmarktrechtlichen Regelungen effizienter auszugestalten.

Gibt es Punkte, die nur für die deutschen Institute relevant sind? Schackmann-Fallis: Interessant ist, dass wir in unseren Diskussionen solche Punk- te nicht identifizieren konnten.

Die Mifid II richtet sich sowohl an Her- steller als auch an Vertriebsstellen. Kann es sein, dass es mehr gemeinsame Posi- tionen zwischen den von Ihnen vertrete- nen und den französischen Herstellern gibt als zwischen deutschen Herstellern und deutschen Vertriebsstellen?

Bergmann: Diese Wahrnehmung habe ich nicht. Die Mifid II enthält etliche Vor- gaben wie die Product Governance oder die Kostentransparenz, die ein enges Zu- sammenwirken von Emittenten und Ver- triebsstellen erfordern.

In den meisten Fällen müssen die Vertriebsstellen mit Informationen der Hersteller zu ihren Produkten arbeiten. Im Retail-Geschäft kann man vielleicht an einigen Stellen noch unterschiedlicher Meinung sein, ob bestimmte Informatio- nen sinnvoll sind oder nicht.

Aber bei den geeigneten Gegenparteien herrscht allge- meiner Konsens, dass man sich hier auf Augenhöhe begegnet. Die bestehenden In- formationspflichten braucht es nicht.

Der Gesetzgeber möchte die papier- hafte Übermittlung von Informationen zugunsten der elektronischen Bereitstel- lung ersetzen. Ein überfälliger Schritt?

Dass die EU-Kommission diesen Vorschlag aufgreift, halten wir für den rich- tigen Schritt zur richtigen Zeit. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitali- sierung und Nachhaltigkeitsbestrebungen wirkt die Pflicht zur papierhaften Informa- tion schlicht wie aus der Zeit gefallen.

Warum wird in dem Papier gefordert, be- stimmte Produkte von den Product-Go- vernance-Regeln auszunehmen?

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